neue Fortbildung zum Thema Kardioanästhesie

outcome

Langzeit-Outcome und outcome-beeinflussende Faktoren bei ECMO-Patienten“ 15. Mai im MKG Seminarraum

15. Mai ab 15:45 Uhr MKG-Seminarraum 

extrakorporale Verfahren zur Unterstützung des Herzkreislauf-Systems bestehen seit den 1950er Jahren. Doch erst mit der Weiterentwicklung der veno-venösen (VV) und veno-arteriellen (VA) extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) seit Beginn des 21. Jahrhundert hat sich diese Therapieform zu einer essenziellen, lebensrettenden Maßnahme bei schwerem kardiogenem Schock oder therapierefraktärem Lungenversagen entwickelt. Besonders die Steigerung des Einsatzes der ECMO beim Lungenversagen im Rahmen der COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass das Verfahren nicht zwingend für jeden Patienten gleichgut geeignet ist.

In den letzten Jahren haben sich durch intensivmedizinische Fortschritte und wissenschaftliche Studien wichtige Erkenntnisse zu Überlebensraten und prognostischen Faktoren ergeben. Die Daten zeigen, dass ECMO Leben retten kann, jedoch stark von patientenspezifischen Faktoren und begleitenden Komplikationen wie Infektionen oder neurologischen Ereignissen abhängt. Besonders invasive Pilzinfektionen und COVID-assoziierte ECMO-Verläufe erwiesen sich als entscheidende Risikofaktoren für ein schlechteres Outcome. Gleichzeitig bieten moderne Biomarker vielversprechende Möglichkeiten zur frühzeitigen Prognoseabschätzung.

Doch bleibt die Frage: Wie können wir die Patientenselektion und das Management weiter optimieren, um die Überlebenschancen unter ECMO zu verbessern und auch Übertherapien zu vermeiden?

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Weitere Infos auf dem Flyer

 

Ihr
Prof. Dr. med. Sebastian Haas