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Forschungsschwerpunkte

Antimikrobielle Peptide bei sepsis-assoziierter Enzephalopathie

Die sepsis-assoziierte Enzephalopathie (SAE) ist ein häufig auftretendes Symptom der Sepsis und ist mit einer erhöhten Letalität assoziiert. Relevant für Überlebende nach einer Sepsis sind ebenfalls neurokognitive Defizite, die das Langzeitoutcome der Patienten mitbestimmen. Die exakten Mechanismen der SAE sind trotz intensiver Forschung noch weitgehend unverstanden. Vermutet werden unter Anderem zytokinvermittelte Störungen der neuronalen Aktivität.  Verschiedene zellkultur-basierte Arbeiten zeigten Hinweise für Inflammation und Neurodestruktion, die eine Rolle bei der SAE spielen könnten.

Antimikrobielle Peptide führen laut Vorarbeiten zu einer erheblichen Reduktion der Inflammation. In diesem Projekt soll die Wirksamkeit bestimmter antimikrobieller Peptide auf verschiedene neuronale Zellen in einem Chip-basierten Zellkulturmodell untersucht werden. Damit sollen neue Erkenntnisse zur Pathophysiologie der SAE als auch Hinweise für mögliche therapeutische Interventionsmöglichkeiten gewonnen werden.  

Förderer: Universitätsmedizin Rostock

Summe: 19.767,00 €

Projektbeteiligte: Dr. med. Johannes Ehler,  M.Sc. Silke Seyock, Prof. Dr. med. Tobias Schürholz